Neuigkeiten aus dem Lehrstuhl Kubiciel
Atlantik-Brücke e.V. (17.03.2026)
Herzlichen Dank an Atlantik-Brücke e.V. für die Einladung zu einer Podiumsdiskussion mit Prof. Monica Hakimi (Columbia University), Dr. Iris Sayram (ARD) und Prof. Dr. Michael Kubiciel. Im Zentrum stand die Rolle und Funktion des V?lkerrechts in einer Zeit tiefgreifender Ver?nderungen der internationalen Ordnung. Die Diskussion war ernsthaft, aber keineswegs pessimistisch und bot zahlreiche neue Einsichten.
Aktuelle Debatten zu Meinungsfreiheit und §?188 StGB
In den vergangenen Tagen hat Herr Prof. Kubiciel sich vertieft mit der Meinungsfreiheit und ihren strafrechtlichen Grenzen befasst. Anlass waren aktuelle Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts sowie die ?ffentliche Debatte um §?188 StGB. Dieser stellt kein Sonderrecht für Amtstr?ger dar; vielmehr setzt seine Anwendung voraus, dass Mandatstr?ger deutlich intensivere Angriffe hinnehmen müssen als andere Personen und greift nur unter engen gesetzlichen Voraussetzungen.
Zu diesen Fragen hat Herr Prof. Kubiciel Beitr?ge für FAZ?Einspruch geleistet und Gespr?che mit den ARD Justizreporterinnen geführt. Zudem war er zu einem Austausch in einer Arbeitsgemeinschaft von Rechtspolitikerinnen des Deutschen Bundestags eingeladen.
Ankündigung Masterclass 2026
Die Legal Masterclass vom 21. bis 23. Mai 2026 bringt mit Professor Dr. Horst Dreier eine herausragende Pers?nlichkeit der Rechtswissenschaft mit ausgew?hlten Nachwuchswissenschaftlern und Nachwuchswissenschaftlerinnen und besonders interessierten Studierenden ins intensive Gespr?ch.
Fachlicher Austausch an den Universit?ten Buenos Aires und San Andrés
Der Besuch vom 3.–10. Februar 2026 an der Universidad de Buenos Aires und der Universidad de San Andrés bot wertvolle wissenschaftliche Impulse und Perspektiven. Herzlicher Dank ergeht an Prof. Dr. Marcelo Lerman, den Prof. Kubiciel erstmals vor zwanzig Jahren w?hrend seines Masterstudiums in Regensburg kennenlernen durften, sowie an Prof. Dr. Raúl Begeluin. Letzterer hat gemeinsam mit Dr. Leandro Dias vor vier Jahren die spanische ?bersetzung der Habilitationsschrift angefertigt.
Der fachliche Dialog in Buenos Aires war inhaltlich bereichernd und zugleich pers?nlich ?u?erst angenehm – ein inspirierender Austausch, der die bestehende wissenschaftliche Zusammenarbeit weiter vertieft.
Ganz besonderer Dank an den Mitreisenden und Mitreferenten, Prof. Dr. Michael Tsambikakis.
Mocktrail Leonhard-Wagner-Gymnasium (LWG)
Auf Einladung des Leonhard-Wagner-Gymnasiums (LWG) in Schwabmünchen hatten Mitarbeiter des strafrechtlichen Lehrstuhls von Prof. Dr. Dr. h.c. Kubiciel am Donnerstag, 22. Januar 2026 die Gelegenheit, Schülerinnen und Schüler der Klassen 11 bis 13 Einblicke in das Strafrecht und das Studium der Rechtswissenschaft zu geben.
Die Einladung war Teil eines Schülerprojekts, das durch einen fiktiven Strafrechtsfall (Mock-Trial) die Diskussion über rechtliche und gesellschaftliche Fragen f?rdern sollte. Frau Wiss. Mit. Alina Prei? und Herr Florian Breitsameter erkl?rten den interessierten Schülerinnen und Schülern die Grunds?tze des Strafverfahrens und des materiellen Strafrechts. Anschlie?end berichteten sie über ihre Erfahrungen im Studium der Rechtswissenschaft an der Universit?t Augsburg.
Ein besonderer Dank gilt den Organisatoren des Mock-Trials, Leni Schwarzenbacher (16) und Erik Gruner (18). Beide sind Schülerinnen und Schüler der Oberstufe des LWG und haben bereits einige Semester im Rahmen eines Frühstudiums an den juristischen Fakult?ten der Universit?ten Augsburg und LMU München absolviert.
Süddeutsche Zeitung
In der Süddeutschen Zeitung vom 1. Februar 2026 konnte Herr Prof. Kubiciel mit anderen Kollegen das Weisungsrecht gegen voreilige Kritik und Unterteilung verteidigen – und zugleich eine Weiterentwicklung der gesetzlichen Grundlage anmahnen.
15. Januar 2026
Mit dem Handelsblatt sprach Professor Kubiciel über Compliance-Fragen im Zusammenhang mit der vom Staatsminister für Kultur eingesetzten Treuhandschaft.
6. Januar 2026
Das berufliche Jahr 2026 beginnt am Dreik?nigstag mit zwei japanischen Kollegen sowie bayerischem Essen und Regensburger Bier:
Herr Kollege Morinaga beendet seinen Forschungsaufenthalt und reist nach Kobe zurück; dort lehrt er an derselben Universit?t wie sein Kollege Takeuchi, der gegenw?rtig in München lebt und an der Ludwig-Maximilians-Universit?t forscht.
Beide arbeiten zum Allgemeinen Teil: Verbrechenslehre bzw. Beteiligung bei Sonderdelikten.