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Internationaler Tag des Versuchstiers 2026

Am Internationalen Tag des Versuchstiers (World Day for Laboratory Animals) informieren weltweit Forschungseinrichtungen über ihre tierexperimentelle Forschung. Als eine von verschiedenen anderen Forschungsmethoden wird tierexperimentelle Forschung auch an der Medizinischen Fakult?t der Universit?t Augsburg in der biomedizinischen Spitzenforschung eingesetzt.

Wissenschaftliche Arbeit bildet die Grundlage für modernste diagnostische und therapeutische Methoden sowie für weitere Fortschritte im Kampf gegen weit verbreitete Erkrankungen wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Krebs.?
Nicht alle wissenschaftlichen Fragestellungen k?nnen jedoch mit diesen und weiteren Forschungsmethoden beantwortet werden. Komplexe Wechselwirkungen in einem lebenden Organismus lassen sich gegenw?rtig nur mithilfe tierexperimentelle Forschung untersuchen. Aus diesem Grund verfügen alle universit?tsmedizinischen Standorte in Deutschland über Einrichtungen zur Versuchstierhaltung. Auch in Augsburg existiert eine solche Einrichtung seit dem Jahr 2023.
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Was wird mit tierexperimenteller Forschung untersucht?
Die Forschungsprojekte, die im Rahmen eines breiten Methodenspektrums unter anderem auch Tierversuche einbeziehen, befassen sich in der Grundlagenforschung zum Beispiel mit der Frage, welche Auswirkungen unsere Ern?hrung auf das Gehirn hat, wie der K?rper die Atmung reguliert oder wie Kreislauf- und Durchblutungsst?rungen entstehen. Die so gewonnenen Erkenntnisse sollen neue Einsichten in die zugrunde liegenden Mechanismen von Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes, Adipositas und Krebs liefern.
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Zahlen & Fakten
Bis zur Fertigstellung des neuen Medizincampus ist die Medizinische Fakult?t auf Interims-Forschungsfl?chen angewiesen. Diese Forschungsfl?chen umfassen im Sigma-Park in Augsburg auch eine kleine Versuchstierhaltung auf 250 Quadratmetern, die im Jahr 2023 in Betrieb gegangen ist. Dort k?nnen bis zu ca. 2.500 M?use und 400 Ratten gehalten werden, andere Tierarten sind nicht vorgesehen. Neben drei Haltungsr?umen stehen drei Laborr?ume zur Durchführung der Tierversuche zur Verfügung. Etwas mehr als die H?lfte der 250 Quadratmeter wird für die Infrastruktur genutzt und umfasst Duschen, Lagerfl?chen, eine Spülküche, sowie Autoklaven und eine Wasserstoffperoxid-Schleuse zur Sterilisation von Gegenst?nden.
Im Herbst 2023 sind die ersten Tiere in die Versuchstierhaltung eingezogen. Aktueller Tierbestand: Haltung und Zucht von 825 M?usen in 334 K?figen sowie 69 Ratten in 30 K?figen (Stand 08.04.2026). Fünf genehmigte Tierversuche werden aktuell in der Einrichtung durchgeführt:

  1. Zucht und Haltung belasteter genetisch ver?nderter M?use
  2. Praktische Aus-, Fort - und Weiterbildung für tierexperimentell t?tige Mitarbeitende und Forschende (gesetzlich vorgeschrieben)
  3. Fütterungsexperiment zum Vergleich verschiedener Ern?hrungsformen des Menschen
  4. Untersuchung der Regulation der Atmung im Gehirn
  5. Tierversuch für die Gewinnung und Fixation von Geweben und Organen von M?usen für die anschlie?ende Untersuchungen an Gewebsschnitten?

2025 wurden 286 M?use und 2 Ratten in Tierversuchen verwendet. 12% dieser Tiere wurden in sog. Finalversuchen verwendet (das bedeutet, der vollst?ndige Versuch wurde in tiefer Narkose durchgeführt und die Tiere noch in Narkose eingeschl?fert). Die Belastung der übrigen 88% der Tiere lag bei unbelastet bis maximal gering (79 %) oder mittel (9%).
Au?erdem sind 468 M?use und 227 Ratten zu wissenschaftlichen Zwecken get?tet worden, um Gewebe und Organe zu entnehmen, beispielsweise um Zellkulturen und Gewebeschnitte für weitere wissenschaftliche Untersuchungen anzulegen. Dabei handelt es sich jedoch nicht um Tierversuche, da keine Versuche am lebenden Tier vorgenommen werden, sondern um eine sogenannte nicht-genehmigungspflichtige Tiernutzung.
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Wie werden die Tiere versorgt?
Ein Team aus Fachtier?rzten und speziell ausgebildeten Tierpflegerinnen und -pflegern versorgt die Tiere, sorgt für die Wahrung der tierschutzrechtlichen Aspekte, ber?t die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der Durchführung der Experimente und vertritt sie gegenüber den zust?ndigen Beh?rden. Die Pflege und Betreuung der Tiere erfolgen durch ein eingearbeitetes Stammpersonal, sodass sich schnell ein Vertrauensverh?ltnis zwischen Menschen und Tieren entwickeln kann.
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