Gesundheit und Medizin
Der Forschungskomplex Gesundheit und Medizin ist durch die interdisziplin?re Zusammenarbeit der Medizinischen Fakult?t mit weiteren Fakult?ten und Disziplinen der Universit?t gepr?gt, von der Angewandten Informatik über die Lebenswissenschaften sowie die Umwelt- und Regionalwissenschaft. Besonders forschungsstark sind die Teilgebiete Medizinische Informatik, Umwelt und Gesundheit sowie Lebenswissenschaften. Obwohl sich die Medizinische Fakult?t noch in der Aufbauphase befindet, wird hier bereits an etlichen hochrangigen Projekte geforscht.
Aktuelle Forschung
Neuer Diagnoseweg für Prostatakrebs
Wie sich Prostatakrebs pr?ziser und damit schonender für Patienten erkennen l?sst, untersucht eine klinische Studie der Universit?tsmedizin Augsburg, die vom Bayerischen Zentrum für Krebsforschung (BZKF) mit 2,2 Millionen Euro gef?rdert wird. Dr. Matthias Heck und Prof. Dr. Matthias Eiber, TUM, leiten die Studie, die bis Ende 2030 l?uft.
Stadtgrün in Augsburg: Gesundheitsbooster oder Pollenfalle?
Stadtgrün ist gut für die individuelle Gesundheit und das innerst?dtische Klima, kann für Allergikerinnen und Allergiker jedoch zur Belastung werden. Forschende am Lehrstuhl für Umweltmedizin besch?ftigen sich mit der Frage wie urbane Vegetation Allergien beeinflusst.?Sie sind Co-Autoren einer internationalen Leitlinie zur gesundheitsf?rderlichen Stadtplanung.
Rückf?lle im Blick: Verlaufskontrolle kindlicher Hirntumoren
Ein neues Forschungsprojekt der Universit?t Augsburg untersucht Tumorzellen im Nervenwasser von Kindern mit aggressiven Hirntumoren. Mithilfe moderner Sequenzierverfahren soll eine pr?zisere Früherkennung und ?berwachung von Rückf?llen erm?glicht werden. Das Vorhaben wird vom Bayerischen Zentrum für Krebsforschung gef?rdert.
BMFTR-F?rderung für Krebsforschung mit Augsburger Beteiligung
Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) f?rdert mit ?BALANCE-ET – Endokrine Therapie im Gleichgewicht: Individualisierte Verbesserung der Lebensqualit?t von Brustkrebsüberlebenden“ im Rahmen der Nationalen Dekade gegen Krebs ein Konsortium, an dem auch die Universit?t Augsburg beteiligt ist.
Spitzenmedizin im Verbund: Gemeinsam st?rker gegen Krebs
Krebsmedizin ist heute Teamarbeit: von personalisierten Therapien über starke Forschungsverbünde bis hin zur aktiven Einbindung von Patientinnen und Patienten. Anl?sslich des Weltkrebstags 2026 gibt Prof. Dr. Martin Trepel einen Ausblick darauf, wie Zusammenarbeit, Innovation und Pr?vention die Krebsbehandlung nachhaltig ver?ndern und warum Spitzenmedizin nur gemeinsam gelingen kann.
Peer Support in der Medizin: Augsburger Modell findet bundesweites Interesse
Was an der Universit?t Augsburg als Pilotprojekt begann, entwickelt sich zu einem bundesweiten Netzwerk: Das Peer-Support-Programm für Medizinstudierende wird inzwischen an vier weiteren medizinischen Fakult?ten bundesweit begleitet und umgesetzt. Es st?rkt frühzeitig die professionelle Identit?tsentwicklung im Medizinstudium und f?rdert die mentale Gesundheit der angehenden ?rztinnen und ?rzte.