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Klimawandel, Luftqualit?t und Pollenallergien: Neue wissenschaftliche Empfehlungen

Allergische Erkrankungen z?hlen zu den gro?en Gesundheitsherausforderungen unserer Zeit – mit hoher individueller Krankheitslast und erheblichen Kosten für das Gesundheitssystem. Eine neue internationale?State-of-the-Art-?bersichtsarbeit?beleuchtet nun umfassend, wie?Klimawandel, Luftqualit?t und Pollenbelastung?zusammenwirken und allergische Erkrankungen beeinflussen.

In dem aktuellen?Positionspapier?mit dem Titel
“Climate Change, Air Quality, and Pollen Allergies – State of the Art and Recommendations for Research and Public Health”
(erschienen in?Allergy, DOI: 10.1111/all.70159) fassen führende Expert:innen aus Umweltmedizin, Klimaforschung und Allergologie den aktuellen Wissensstand zusammen und formulieren konkrete Handlungsempfehlungen.

Federführende Autorin der Publikation ist?Prof. Dr. Claudia Traidl-Hoffmann, Umweltmedizinerin und Allergologin an der Universit?t Augsburg sowie Mitglied des?Zentrums für Klimaresilienz (ZFK)

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Inhaberin Lehrstuhl für Umweltmedizin
Umweltmedizin

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Zentrale Erkenntnisse

Die Autor:innen zeigen, dass pollenassoziierte allergische Erkrankungen besonders sensibel auf Umweltver?nderungen reagieren:

  • Klimawandel?beeinflusst Blühzeiten, Pollenmengen und den weitr?umigen Transport von Pollen.

  • Luftschadstoffe?k?nnen die Allergenit?t von Pollen erh?hen und damit Symptome verst?rken.

  • Meteorologische Ver?nderungen wirken sich zugleich auf die?Luftqualit?t?aus und beeinflussen Dauer, Intensit?t und Schwere allergischer Beschwerden.

Allergien werden damit zu einem?Public-Health-Thema, das eng mit Fragen der Klimaresilienz, Stadt- und Umweltplanung sowie sozialer Gerechtigkeit verknüpft ist.

Empfehlungen für Politik, Gesundheitswesen und Forschung

Das Positionspapier formuliert klare Empfehlungen:

  • st?rkere Integration von?Gesundheitsperspektiven in die Klimapolitik,

  • Ausbau von?Frühwarnsystemen, Umweltmonitoring und Pollenprognosen,

  • bessere Verzahnung von?Umwelt-, Klima- und Gesundheitsforschung,

  • gezielte Pr?ventions- und Anpassungsstrategien für besonders vulnerable Bev?lkerungsgruppen.

Beitrag zur Klimaresilienz

Die Arbeit unterstreicht, dass der Umgang mit klimabedingten Gesundheitsrisiken – wie Allergien – ein zentraler Baustein für gesellschaftliche?Resilienz gegenüber dem Klimawandel?ist. Sie liefert damit wichtige wissenschaftliche Grundlagen für die Arbeit des ZFK an der Universit?t Augsburg, das sich der Erforschung und St?rkung von Klimaresilienz in Gesundheit, Umwelt und Gesellschaft widmet.

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Studie Allergie und Klimawandel
? Universit?t Augsburg

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