Abschluss im PaWiKo-Projekt: Forschungsbericht zu Wirkungen Kommunaler Konfliktberatung ver?ffentlicht
Das Projekt "
Partizipative Konfliktforschung zu den Wirkungen Kommunaler Konfliktberatung“ (PaWiKo) wurde erfolgreich abgeschlossen. Zentrale Erkenntnisse des zweij?hrigen, transdisziplin?ren Forschungsprojekts wurden nun in einem
Forschungsbericht ver?ffentlicht; er wurde verfasst?von Christoph Weller, Christina Pauls, Markus Kaistra, Annika Jahn und Felicia H?chsmann. Die Kommunale Konfliktberatung macht Kommunen ein Beratungsangebot, um sie darin zu unterstützen, dass Konflikte konstruktiver bearbeitet und damit Beitr?ge zum gesellschaftlichen Frieden geleistet werden k?nnen. Wie sehen diese Beitr?ge aus, wenn von der Organisation "Pro Peace" ein solcher Beratungsprozess durchgeführt wird? Wie wirkt Kommunale Konfliktberatung in Kommunen – und welchen Beitrag leistet sie zum gesellschaftlichen Frieden vor Ort?? Mit diesen Fragen hat sich die partizipative Forschungsgruppe aus Wissenschaftler:innen des Lehrstuhls für Politikwissenschaft, Friedens- und Konfliktforschung der Universit?t Augsburg und Praktiker:innen von
Pro Peace (ehemals: Forum Ziviler Friedensdienst) befasst und nun einen umfangreichen Forschungsbericht ver?ffentlicht. PaWiKo knüpfte sowohl inhaltlich als auch methodologisch an das Vorg?ngerprojekt
?Kommunale Konfliktberatung und Partizipative Konfliktforschung“?(KomPa) an, in dem Funktionsweisen und Prozesselemente Kommunaler Konfliktberatung im Mittelpunkt standen. W?hrend dort die Frage ?Wie funktioniert Kommunale Konfliktberatung?“ bearbeitet wurde, richtete PaWiKo den Fokus gezielt auf Wirkungen entlang der Fragestellung ?Welche Wirkungen von Kommunaler Konfliktberatung lassen sich mit wissenschaftlichen Methoden nachweisen?" Charakteristisch für PaWiKo war der konsequent partizipative Forschungsansatz: Wissenschaft und Praxis arbeiteten transdisziplin?r in einem gemeinsamen Forschungsprozess zusammen. Praktiker:innen der Kommunalen Konfliktberatung waren insbesondere in der Entwicklung der Forschungsfrage und in der Datenerhebung eng beteiligt; Auswertung, Interpretation und das Verfassen des Forschungsberichts wurden durch die Wissenschaftler:innen des Augsburger Lehrstuhls für Politikwissenschaft, Friedens- und Konfliktforschung verantwortet – begleitet durch die Praktiker:innen als Resonanz- und Reflexionspartner:innen.? Die
Methodologie Partizipativer Konfliktforschung?zielt explizit darauf, dass sich die Forschung an den Bedarfen der Praxis orientiert und die Forschungsergebnisse direkt in die Praxis zurückflie?en k?nnen – Kennzeichen einer praxisorientierten, transdisziplin?ren Friedens- und Konfliktforschung. Der Forschungsbericht wurde von Christoph Weller, Christina Pauls, Markus Kaistra, Annika Jahn und Felicia H?chsmann verfasst. Projektbeteiligte waren au?erdem die Praktiker*innen Wolfgang D?rner, Eva H?rle und Sylvia Lustig von Pro Peace. Das Projekt wurde finanziell durch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) der Europ?ischen Union im Rahmen des Projekts ?Kommunen im Fokus: Konflikte nutzen – Integration gestalten“ gef?rdert.?