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Lehrstuhl für Alte Geschichte

Das Fach "Alte Geschichte" als Teil der traditionellen Einteilung der historischen Disziplinen befasst sich mit der griechischen und r?mischen Geschichte; dazu geh?ren auch diejenigen V?lker und Kulturen, die mit Griechen und R?mern in Kontakt traten, z. B. in ?gypten, Babylon und Germanien. Im Unterschied zur Arch?ologie konzentriert sich die Alte Geschichte auf die schriftlichen Zeugnisse, wozu nicht nur die Werke der antiken Literatur geh?ren, sondern auch Inschriften, Papyri und Münzen, die es in ihrem Aussagewert zu erschlie?en gilt.

Kontakt

Lehrstuhl für Alte Geschichte
Universit?tsstr. 10
86159 Augsburg
Briefanschrift: 86135 Augsburg
Tel.: +49 (0821) 598 - 55 45
Deutschland

Aktuelles

Nachruf auf Wolfgang Kuhoff

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Der Lehrstuhl für Alte Geschichte der Universit?t Augsburg trauert um Herrn Professor Dr. Wolfgang Kuhoff, der im Dezember 2025 im Alter von 74 Jahren in seiner Heimatstadt Paderborn verstorben ist.


Wolfgang Kuhoff hat in Bochum Geschichte, Kunstwissenschaft und Arch?ologie studiert und mit dem Staatsexamen abgeschlossen. Seit 1976 war er an der Universit?t Augsburg in verschiedenen wissenschaftlichen Funktionen t?tig. Im Jahre 1981 wurde er promoviert mit einer Arbeit über die zivile Laufbahn von Senatoren im 4. Jahrhundert, publiziert 1983; die Habilitation erfolgte 1988 mit einer breit rezipierten Studie zur Selbstdarstellung der r?mischen Kaiser w?hrend der Prinzipatszeit, erschienen 1993 – ein Themenkomplex, der Wolfgang Kuhoff in zahlreichen weiteren Beitr?gen besch?ftigt hat und für den er als überaus profunder Kenner galt. Von 1996 an lehrte Wolfgang Kuhoff als Professor für Alte Geschichte an unserer Universit?t, bis er im Jahre 2014 seine Augsburger T?tigkeit beendete und in seine Heimatstadt Paderborn zurückkehrte.


?ber die beiden Qualifikationsschriften hinaus hat er eine Reihe weiterer Bücher publiziert, die auch wesentliche Forschungsschwerpunkte markieren: Zu nennen ist einmal ein Buch aus dem Jahre 2001 über den Kaiser Diokletian und die Epoche der Tetrarchie (284–313 n. Chr.) mit dem stolzen Umfang von 1048 Seiten, das mit Fug und Recht als bis heute unübertroffenes Referenzwerk gelten darf; zahlreiche weitere Beitr?ge zur Geschichte der Sp?tantike belegen die hohe internationale Reputation, die Wolfgang Kuhoff auch durch zahlreiche Tagungseinladungen zuteilwurde. Dem Kaiser Mark Aurel, den er als ?Kaiser, Denker und Kriegsherr“ zu würdigen verstand, widmete er 2019 eine eigene Monographie; diese Forschungen flossen auch in einen Beitrag zu diesem Herrscher ein, der 2025 in einem neuen Referenzwerk zu den r?mischen Kaisern erschienen ist. Viele Jahre hat er an einer mehrb?ndigen Studie über Rom und Latium gearbeitet, in der die historische Landschaft, deren Geschichte sowie einschl?gige Kulturdenkm?ler gewürdigt werden sollten – sie wird nun leider nicht mehr erscheinen k?nnen. Neben Interessen an der lateinischen Epigraphik, an den R?mern im Augsburger Raum und den Alamannen sind noch seine Arbeiten zur Geschichte der antiken Tradition in Deutschland und Italien erw?hnenswert, besonders etwa an einer Studie über Konrad Peutinger und seiner Bedeutung für die Altertumswissenschaft im frühneuzeitlichen Deutschland.


Wolfgang Kuhoff zeichnete eine geradezu stupende Gelehrsamkeit aus, von der man immer wieder viel lernen konnte und an der er einen sehr gerne teilhaben lie?. Seine umfangreiche Sammlung von Fotos, die er – anfangs als Dias – auf zahlreichen Reisen für verschiedene Regionen des r?mischen Reiches systematisch vervollst?ndigte, stellt einen Fundus dar, aus dem er stets sch?pfen konnte und den er wissenschaftlich auswertete. Unvergessen sind nicht nur seine intensiven Befragungen von Gastreferenten, auf die er sich geradezu akribisch vorbereitete und die nicht selten profunde Beitr?ge zum Thema darstellten, sondern auch sein Engagement für den korrekten Gebrauch und Erhalt der deutschen Sprache; hierfür zeigte er sich immer wieder als überaus streitbar. In seinen Lehrveranstaltungen war die Messlatte stets hoch gelegt, aber sein Engagement und auch seine Unterstützung der Studierenden waren ungleich h?her, wie er sich überhaupt stark mit ?seiner‘ Universit?t identifizierte und an deren Entwicklung, etwa im Rahmen des Instituts für Europ?ische Kulturgeschichte, regen Anteil nahm. Auch lie? er sich bereitwillig auf neue Formate ein, etwa als er für die ?Augsburger Historische Ringvorlesung“ von 2005 über ?Paare in der Geschichte“ einen aufw?ndig erstellten und fulminanten Beitrag über ?Augustus & Livia. Wie Liebe und Staatsraison im Bunde das r?mische Weltreich lenkten“ beisteuerte.


Wolfgang Kuhoff wird uns in guter Erinnerung bleiben – wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

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Gregor Weber und das Team des Lehrstuhls für Alte Geschichte

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Vertretung für Herrn Dr. Dr. Christopher Schliephake im Wintersemester 2025/26 und Sommersemester 2026

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Seit Oktober 2025 vertritt Herr Dr. Dr. Christopher Schliephake die Professur für Alte Geschichte an der Leibniz Universit?t Hannover für ein Jahr.


W?hrend seiner Abwesenheit wird er am Lehrstuhl für Alte Geschichte der Universit?t Augsburg von Dr. Charalampos Chrysafis und Moritz Wa?ner vertreten.


Dr. Schliephakes Funktionen im Erasmus+-Programm werden von Dr. Chrysafis übernommen.

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Prof. G. Weber zum korrespondierenden Mitglied des DAI ernannt

Am 9. Dezember 2024 wurde Professor Dr. Gregor Weber von der Zentraldirektion des Deutschen Arch?ologischen Instituts (DAI) zum Korrespondierenden Mitglied ernannt. Die ?bergabe der lateinischen Urkunde erfolgte am 18. Juli 2025 w?hrend einer Veranstaltung in den R?umen der Kommission für Alte Geschichte und Epigraphik des DAI durch den dortigen Ersten Direktor, Professor Dr. Christof Schuler, der Gregor Weber auch vorgeschlagen hatte und für sein wissenschaftliches Oeuvre würdigte. In diesem Rahmen stellt der neue "socius ab epistulis" auch sein neues Forschungsprojekt zu einer Kulturgeschichte der Pilze in der Antike vor.

In der Kommission für Alte Geschichte überreicht Prof. Schuller Prof. Weber die Urkunde zur Aufnahme als korrespondierendes Mitglied des DAI.

Neue Ausstellung zur Via Claudia Augusta

Im "R?merlager" des Augsburger Zeughauses kann man nun eine neue Ausstellung zur "Via Claudia Augusta" – die R?merstra?e zwischen Adria und Donau" besuchen. Neben Fragen nach der historischen Bedeutung der "Kulturachse" der Via Claudia geht es auch um deren materielle Dimension - denn obwohl sie als Bodendenkmal nur wenige Spuren hinterlassen hat, künden viele Objekte von den Stationen und Orten, wo sie entlang lief (und erlauben Einblicke, in die Erfahrung der Reisens in der Antike). Studierende des Lehrstuhls Alte Geschichte haben die Texte der Ausstellung verfasst.

Titelbild der Ausstellung Via Claudia Augusta

Neu erschienen

Als Beiheft der Historischen Zeitschrift ist der von Christopher Schliephake und Gregor Weber herausgegebene Band "Deutungsk?mpfe um die antike Divination im Spiegel sp?trepublikanischer und kaiserzeitlicher Texte" erschienen. Die einzelnen Beitr?ge beleuchten darin, ausgehend von einzelnen Autoren, den Umgang mit der Divination als Schauplatz einer diskursiven Austragung, Anfechtung und Verhandlung von Expertenwissen.

Cover des Buches zur Deutungsk?mpfen um die antike Divination
20. August 2025

Internationaler Workshop zu antiker Umweltgeschichte

Vom 2.-4- September 2025 organisiert Ch. Schliephake mit Unterstützung der Universit?t Augsburg einen internationalen Workshop zu neuen Ans?tze antiker Umweltgeschichte. Der Fokus liegt dabei auf Methoden, Fragen und Perspektiven der Quellenarbeit. Interessierte sind herzlich willkommen. Der Workshop findet in R102 im WZU statt.

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Bild von Oliven
17. M?rz 2025

Altertumswissenschaftliches Kolloquium im SoSe 2025

Im Sommersemester begrü?en die Alte Geschichte und die Klassische Arch?ologie wieder alle Interessierten zu ihrem Altertumswissenschaftlichen Kolloquium, wo aktuelle Forschungsans?tze und -perspektiven von renommierten Gastvortragenden vorgestellt und diskutiert werden.
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Bronzestatue Pferdekopf
26. Juli 2024

Der hellenistische K?nig

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat das von Professor Dr. Stefan Pfeiffer (Universit?t Halle-Wittenberg) zusammen mit Professor Dr. Gregor Weber (Universit?t Augsburg) beantragte wissenschaftliche Netzwerk zum Thema ?Der hellenistische K?nig als Idealherrscher? Vorstellungen von ?guter‘ Herrschaft in den Nachfolgereichen Alexanders des Gro?en“ für den Zeitraum von 2024 bis 2027 bewilligt.

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Griechische S?ulen

Lehrveranstaltungen im WiSe 2025/26

Kurs Heimateinrichtung Dozent Semester Typ Sprache

YouTube Channel

Neuer YouTube-Kanal des Lehrstuhls

W?hrend der vergangenen digitalen Semester ist unter Anleitung von Dr. Christian Koepfer und unter der Mitarbeit von Studierenden ein YouTube-Kanal des Lehrstuhls entstanden. ?ber den Link k?nnen die Inhalte abgerufen werden.

Startseite des YouTube Kanals des Lehrstuhls

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