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?Unsichtbare“ Magnete für schnellere IT
Spannung schaltet antiferromagnetische Zust?nde auf Nanosekunden-Zeitskalen um
Physikern der Universit?t Augsburg ist es zusammen mit Mitarbeitern der Budapest University of Technology and Economics und der Rutgers University, USA, gelungen, einen antiferromagnetischen Zustand in einem Isolator durch Spannungspulse innerhalb von einigen zehn Milliardstel Sekunden zu schalten. Die Arbeit ist Teil des Transregio-Sonderforschungsbereichs ConQuMat – Constrained Quantum Matter.
Neuer exotischer Quantenzustand
Neue Erkenntnisse über Magnetisierung
DFG-Sonderforschungsbereich zur Erforschung neuer Quantenmaterialien
Ein Gro?forschungsprojekt unter Federführung der Universit?t Augsburg und der TU München wird sich einem zentralen Zukunftsthema widmen: der Entwicklung und Untersuchung neuartiger Materialien, deren Eigenschaften wesentlich durch Quanteneffekte gepr?gt sind. Langfristig k?nnten sie etwa als Basis extrem leistungsf?higer Computer dienen. Die Universit?t ist an weiteren drei gef?rderten SFBs beteiligt.
Universalit?ten bei der Glasbildung
In einem Beitrag im Fachjournal "Nature Physics" berichtet ein Team von Forschern unter Beteiligung der Universit?t Augsburg über unerwartet universelle Beziehungen zwischen der thermischen Ausdehnung und der Glasübergangstemperatur von glasbildenden Materialien, was neue Einblicke in die komplexe Natur des ?bergangs von der Flüssigkeit in das feste Glas gew?hrt.
Leitf?hige Dom?nenw?nde mit vielversprechenden Funktionalit?ten
Wissenschaftlern der Universit?t Augsburg und der ETH Zürich gelang erstmals die Entdeckung von nanometerdünnen Dom?nenw?nden mit enorm hoher Leitf?higkeit in einem nicht-oxidischen ferroelektrischen Material. Die starke Wechselwirkung dieser Dom?nenw?nde mit einem angelegten Magnetfeld erm?glicht enorme Variationen des Probenwiderstandes, was die Entwicklung von neuartigen nanoelektrischen Elementen, wie beispielsweise nanometergro?er Datenspeicherelemente, erm?glichen k?nnte.
Malaria: Physiker entwickeln neue Diagnose-Methode
Physiker der Universit?t Augsburg haben mit Kollegen von der australischen James Cook University eine neue Diagnose-Methode auf Malaria entwickelt. In einer Feldstudie in Papua-Neuguinea haben sie das Verfahren nun an rund 1000 Personen getestet. Demnach ist es ?hnlich treffsicher wie etablierte Ans?tze und zugleich sowohl kostengünstig als auch einfach in der Handhabung. Die Studie ist nun im renommierten Fachjournal Nature Communications erschienen.
Projekt "Pawsthesis" – Prototyp für Beinprothese für Hunde mittels 3D-Druck
Wenn dem ?besten Freund des Menschen“ eine Pfote oder gar ein ganzes Bein fehlt, ist das eine Qual für Tier – und auch für die Halter. Zwei Studierende der Universit?t Augsburg entwickeln im Rahmen des Projekts ?Pawsthesis“ Prototypen von Beinprothesen. Dies k?nnte mittelfristig eine gute L?sung für derart gehandicapte Hunde werden.
Metall mit ungew?hnlichen Eigenschaften
Eine chinesisch-deutsche Forschungskooperation mit Beteiligung der Universit?t Augsburg hat bei einem Metall Eigenschaften nachgewiesen, die sich mit g?ngigen physikalischen Theorien nicht erkl?ren lassen. Die Ergebnisse wurden an einer speziellen metallischen Verbindung mit ungew?hnlichen magnetischen Charakteristika erzielt – Wissenschaftler sprechen auch von magnetischer Frustration.
Glasbildung durch amorphe Ordnung
In einem soeben erschienenen Beitrag im führenden naturwissenschaftlichen Fachjournal "Science" l?sen Forscher der Universit?ten Augsburg und Paris einen lang anhaltenden Streit über die wahre Natur des ?bergangs von der Flüssigkeit in das feste Glas und best?tigen die Theorie, wonach es sich um einen - wenngleich unkonventionellen - Phasenübergang handelt.
In einem magnetischen Halbleiter detektiert: Nanoskalige Magnetwirbel, die die Speichertechnologie revolutionieren k?nnen
Forschern aus Augsburg und Dresden ist es gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus Japan, der Schweiz und Ungarn gelungen, nanoskalige Magnetwirbel - sogenannte Skyrmionen - in einem magnetischen Halbleiter zu detektieren.