Die geosoziale Frage. Impulse und Desiderate zehn Jahre nach Laudato si?
Der 66. Band des Jahrbuchs für Christliche Sozialwissenschaften (JCSW) widmet sich anl?sslich des zehnten Jubil?ums der Enzyklika Laudato si‘ der geosozialen Frage: Zur Debatte steht die menschliche Verantwortung für das Zusammenleben in der Gesamtheit des Lebenszusammenhangs, dessen soziale wie ?kologische Grundlagen gegenw?rtig existenziell bedroht sind. Die Enzyklika ist aber nicht nur eine ambitionierte Sozial- und ?kologiekritik, die Ungerechtigkeiten und Machtasymmetrien im gesellschaftlichen Zusammenleben und im Umgang mit nicht-menschlichen Wesen und der Natur mit gleicher Dringlichkeit und gleichem Gewicht anprangert. Sie ist auch ein starkes Signal in die Welt?ffentlichkeit hinein, dass die geosoziale Frage für die Kirche und generell für religi?s sensible Menschen in h?chstem Ma?e glaubens- und damit auch praxisrelevant ist. Gleichwohl haben sich die geopolitischen Vorzeichen und die sozialethischen Herausforderungen in der Dekade seit der Ver?ffentlichung teils dramatisch ver?ndert. Deshalb will der Band mehr sein als eine Erinnerung an eine bemerkenswerte Enzyklika: Die Beitr?ge verstehen das Jubil?um als Anlass, um deren Impulse wie die bleibenden Aufgaben aufzugreifen und die noch weitgehend uneingel?sten konzeptionellen Desiderate der geosozialen Frage zukunftsgerichtet und innovativ nach vorne zu denken.
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Das neue Jahrbuch für Christliche Sozialwissenschaften ist erschienen.