Neuer Diagnoseweg für Prostatakrebs
Wie sich Prostatakrebs pr?ziser und damit schonender für Patienten erkennen l?sst, untersucht eine klinische Studie der Universit?tsmedizin Augsburg, die vom Bayerischen Zentrum für Krebsforschung (BZKF) mit 2,2 Millionen Euro gef?rdert wird. Dr. Matthias Heck, Professor für Urologie, und Prof. Dr. Matthias Eiber, Leiter der Sektion Theranostik des Klinikums der Technischen Universit?t München (TUM), leiten die Studie, die bis Ende 2030 l?uft. Prostatakrebs ist eine der h?ufigsten Krebsarten bei M?nnern. Bislang folgt bei einem erh?hten PSA-Wert im Blut und einer auff?lligen Kernspintomographie meist eine Gewebeentnahme (Biopsie). Für viele Betroffene ist diese Untersuchung eine gro?e k?rperliche und psychische Belastung – unangenehm, schmerzhaft und mit m?glichen Infektionen verbunden. Nicht selten werden dabei zudem harmlose Befunde erhoben, die keiner Behandlung bedürfen.? In der PRIME Studie soll nun geprüft werden, ob eine zus?tzliche moderne Bildgebung (Positronen-Emissions-Tomographie, PET)/Computertomographie, CT) die Diagnose weiter verbessern kann. Mit dem PSMA-PET/CT kann man Prostatakrebszellen durch eine sehr geringe Menge eines radioaktiven Medikaments noch genauer sichtbar machen. In der Studie erhalten 150 M?nner mit auff?lliger Kernspintomographie zus?tzlich diese Untersuchung. Je nach Ergebnis sollen dann weniger oder gezieltere Biopsien für die sichere Diagnose eines behandlungsbedürftigen Prostatakrebs n?tig sein. Ziel ist es, aggressive Tumoren früh und zuverl?ssig zu erkennen, gleichzeitig aber unn?tige Eingriffe zu vermeiden.? ? PRIME ist eine von zwei eigenen Studien des Bayerischen Zentrums für Krebsforschung (BZKF), die erstmals durch das Zentrum selbst gef?rdert werden. ?Die Studien markieren einen wichtigen Meilenstein für das BZKF“, sagt Prof. Dr. Andreas Mackensen, Direktor des BZKF. ?Patientinnen und Patienten in ganz Bayern k?nnen daran teilnehmen, ohne weite Wege auf sich nehmen zu müssen.“ Bei der Scheckübergabe betonte Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume: ?Aus wissenschaftlicher Exzellenz wird konkrete Hoffnung: Erstmals bringt das BZKF eigene klinische Studien auf den Weg – und schl?gt damit die Brücke von der Forschung zur konkreten Anwendung. Im Mittelpunkt stehen Leuk?mie und Prostatakrebs – zwei Bereiche, in denen medizinischer Fortschritt dringend gebraucht wird. Was heute hier beginnt, ist das sichtbare Ergebnis eines starken Netzwerks.“
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matthias.heck@uk-augsburguk-augsburg.de ()
Erste eigene BZKF-Studien
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