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?Stadt Augsburg - Die N?he zu Wasser“

Das Augsburger Wassermanagement-System ist Weltkulturerbe. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin Lika Zhvania am Institut für Geographie hat eine künstlerisch-kartographische Darstellung der Erreichbarkeit von Wasser in Augsburg erstellt.

Die Flüsse Lech, Wertach und Singold sowie ein Netz von Kan?len pr?gen die Stadt Augsburg. Das Wasserwirtschaftssystem der Stadt mit den einzigartigen mittelalterlichen Kan?len und Wassertürmen geh?rt zum UNESCO-Weltkulturerbe. Dieses Erbe ist überall in der Stadt sichtbar. In Augsburg ist man fast immer in der N?he von Wasser; im Sommer kann man sich sogar mit einem Bad in den offenen Kan?len abkühlen. Diese Kan?le und der Zugang zu den Wasserwegen erm?glichen den Menschen in Augsburg einen besonderen Lebensstil.

Für die Geoinformatikerin Lika Zhvania an der Professur für angewandte Geoinformatik (Prof. Jukka M. Krisp) ist dies Anlass, eine Karte zu erstellen, die dies künstlerisch-visuell darstellt. Die Abbildung zieht zwei r?umliche Ebenen heran: Wasserwege und Geb?ude. Als methodischer Ansatz wird die Ursprungs-Ziel-Linie (Origin-Destination Matrix) verwendet, um direkte Linien für die Distanz zwischen Geb?uden und Wasserwegen zu erstellen.

Wasserwege in Grau, Verbindungen in Blau: Die Darstellung des Instituts für Geographie macht sichtbar, wie eng Augsburgs Bebauung mit dem Netz aus Flüssen und Kan?len verbunden ist. ? Universit?t Augsburg

In der angewandten Geoinformatik werden in der Regel r?umliche Daten modelliert, analysiert und visualisiert, um konkrete r?umliche Planungen zu unterstützen. In diesem Fall liegt der Fokus auf der künstlerisch ?sthetischen Visualisierung auf Basis von realen r?umlichen Objekten, in diesem Fall Geb?uden und Wasserwegen. Die Betrachterin erkennt mit etwas Geduld die formgebenden Elemente der Stadt Augsburg, Areale mit hoher oder weniger hoher Geb?udedichte und deren potenzielle Erreichbarkeit zu den Flüssen und Wasserwegen. Auf diese Weise wird eine konzeptionell minimalistische Karte visualisiert, die die N?he der Wasserwege zu Geb?uden in Augsburg darstellt.

Die genutzten Daten stammen aus OpenStreetMap. Für die Datenverarbeitung und Kartenerstellung verwendete Frau Zhvania die Open-Source-GIS-Desktop-Software QGIS. Sie ist ein kostenloses Open-Source-Programm zur Darstellung, Bearbeitung und Analyse von Geodaten.

tb

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